Neuer Job, neues Leben, neue Lebensqualität

Bald ist es dreieinhalb Jahre her, dass ich rund 30 Jahre Beruf in der Privatwirtschaft über den Haufen geworfen und beschlossen habe, dass alles anders, respektive besser werden muss.

Wie genau das aussehen sollte, davon hatte ich zu dem Zeitpunkt keinen blassen Schimmer. Ich wollte einfach nicht mehr so weiter tun, wie bisher, weil es sich überhaupt nicht mehr gut angefühlt hat.

Inzwischen hat sich enorm viel bewegt und ich bin in eine neue Aufgabe hinein gewachsen und wachse immer noch und habe auch nicht vor, damit aufzuhören. Ganz im Gegenteil!

Eine einjährige Ausbildung zur Hundetrainerin ist dank Uli Schlörb erfolgreich absolviert. Weil mir 26 Jahre Hundeerfahrung alleine noch nicht genug erschienen sind, um als Hundetrainerin wirklich gut zu sein. Und weil es auch in den Bereichen Hundeerziehung und Hundesport stetige Weiterentwicklungen gibt. Und auch die Wissenschaft wartet stets mit neuen Erkenntnissen, was Hunde und auch unser Zusammenleben mit ihnen angeht, auf. 

Mein Ziel und wenn man es wirtschaftlicher formulieren will, meine Vision, sind glückliche Mensch-Hund-Teams, die im Alltag bestmöglich miteinander "funktionieren" oder "schwingen" (wie Maike Nowak sagt) und sich wechselseitig Freude bereiten. Dafür soll mein Name "Mensch-Hund-Partner-Coach" stehen.

Ich sehe mich als Begleiterin und Unterstützerin für den Alltag von 2- und 4-beinigen Partnern und fühle mich mitverantwortlich dafür, dass es allen Beteiligten nachhaltig besser geht, nachdem wir aufeinander getroffen sind. Hinter meinem Leitbild steckt

  • ein einfühlsames,
  • individuell abgestimmtes,
  • nach neuesten Erkenntnissen aufgebautes,
  • für Mensch und Tier respektvolles
  • und nicht zuletzt leistbares Trainingskonzept für meine Kundinnen und Kunden.

Das klingt alles ganz wunderbar, und ich könnte an der Stelle diesen Post beenden. Aber etwas Wesentliches würde fehlen. 

Denn neben Corona und dem Verzicht auf ein gesichertes Einkommen sind es auch immer wieder Selbstzweifel, die mich plagen, aber auch antreiben. Da sind Kunden, die mich hinterfragen und das eine oder andere seltsame Ereignis, das mir Rätsel aufgibt und an dem ich nage.

Weil ich mich hinterfrage, reflektiere und bemüht bin, es besser zu machen. Besser als ich selbst und besser als andere.

Aber auch wenn ich an Regentagen wie heute fürchten muss, dass alles abgesagt wird, weil ein Großteil meiner Tätigkeit im Freien stattfindet und vom Wetter abhängig ist, bin ich dennoch überzeugt, das Richtige zu tun.

Mein Körper hat mir schon mitgeteilt, dass er es toll findet, dass ich mich so viel an der frischen Luft bewege. Und die Freude zu sehen und zu teilen, dass ein Hund, der bisher nur durch die gespannte Leine mit seinen Menschen verbunden war, sich plötzlich entspannt an deren Seite bewegt und nicht die Augen von ihnen lassen kann vor lauter Freude über die "gemeinsamen" Abenteuer, ist schöner als jede Gehaltserhöhung und nachhaltiger als ein an die gesamte Firma gerichtetes 1xmaliges Dankeschön vom Geschäftsführer bei der Weihnachtsfeier ;-) 


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